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10.07.1991
Julij wurde in St. Petersburg geboren, studierte an ITMO Universität, an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Physik, arbeitete als Industriekletterer. 
Fünf Jahre lang war Julij einer der Organisator*Innen der Free marketvon St. Petersburg, vegetarian, hat in Tierheime viel geholfen. Julij mag reisen, wandern, hat Interesse an populärwissenschafliche Literatur.
Wurde am 21. Januar verhaftet. . Er wurde wegen illegalen Besitzes von Sprengstoff (Schwarzpulverdose) angeklagt. Am 11. April wurde er der Beteiligung an der terroristischen Organisationbeschuldigt. Angestellte des FSB haben gedroht, die Haftbedingungen von Boyarshinov zu verschlechtern, falls er nicht „spricht“. Als Ergebnis seines Schweigen wurde er in eine Zelle für 115 Betten übergeführt, in der sich 150 Menschen befinden. In der Zelle wurde er geschlagen, bedroht, schlief auf dem Boden und bekam Krätze.

Er bekannte sich schuldig.

Er wurde gemäß Artikel 205 Absatz 4 Teil 2 des Strafgesetzbuches, Artikel 222 Absatz 1 Teil 1 des Strafgesetzbuches zu 5,5 Jahren in der Kolonie des allgemeinen Regimes verurteilt.

FKU SIZO-3 FSIN Russia, 191123 St. Petersburg, ul. Shpalernaya, d. 25

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FKU SIZO-3 FSIN Russia, 191123 St. Petersburg, ul. Shpalernaya, d. 25
Bojarshinov Julij Nikolaevich, 1991 
WICHTIG: Emails und/oder Briefe kann man nur in Russisch schreiben (alle Emails und Briefe in Gefägniss sind bei Zensoren gelesen, Zensor arbeitet nicht mit Fremdsprache), wenn du selbst Russisch nicht schreibst, bitte nutzt: translate.google.com
 

Neuigkeiten

Urteil im Fall »Netzwerk«

Politische Strafjustiz richtet weniger über begangene Taten als über die Gesinnung. Am Montag fiel in St. Petersburg das Urteil gegen zwei Antifaschisten im »Netzwerk«-Fall. Sieben und fünfeinhalb Jahre Freiheitsentzug verhängte das zuständige Militärgericht gegen Viktor Filinkow und Julij Bojarschinow bei einer möglichen Höchststrafe von zehn Jahren. Beide sollen einer terroristischen Zelle angehört haben, die in

“Memorial” erkennt zwei im Netzwerkfall angeklagten Antifaschisten als politische Gefangene an

Die Menschenrechtsorganisation “Memorial” erkennt gemäß internationaler Richtlinien für die Definition von „politischen Gefangenen“ Juliy Bojarschinow und Viktor Filinkow als politische Gefangene an. Wir fordern ihre sofortige Freilassung und das Ende ihrer strafrechtlichen Verfolgung im Falle einer mutmaßlichen Beteiligung an einer Terrorgemeinschaft. Die Antifaschisten Yuliy Boyarshinov und Viktor Filinkov aus St. Petersburg wurden gemäß Artikel 205.4

Penza. Prozesstag 22. Zeugen vom FSB

Bei den zwei Zeugen der heutigen Anhörung handelt es sich um FSB-Offiziere (Inlandsgeheimdienst). Die Staatsanwaltschaft verliest das Protokoll der Inspektion von Gegenständen vom 20.02.2018 durch den Ermittler Matyukhin. Zeugen waredn anwesen. Toshiba-Laptop von Shakursky. Videoaufnahmen. Aufzählung von Dateien und deren Beschreibung: 5 Personen schießen mit einer Glattrohrwaffe, 5 Personen üben Taktik mit Objekten, die Maschinengewehren

Prozess gegen russische Anarchisten. Das «Netzwerk»

Neun junge Leute aus der antifaschistischen Szene Russlands drohen bis zu zwanzig Jahren Haft. Das Terrorismusverfahren beruht auf fragwürdigen Beweismitteln und Aussagen unter Folter. Die 23-jährige Alexandra Aksjonowa hätte gute Chancen gehabt, ebenfalls auf der Anklagebank in St. Petersburg zu sitzen. Ihr Ehemann, der 24-jährige Programmierer Wiktor Filinkow, steht dort seit Anfang April vor einem Militärgericht.

“Penza Fall” in St. Petersburg. Prozesstag 7 (Kurzfassung)

Kurz zum Prozess in St. Petersburg:Das Militärgericht des Moskauer Bezirks setzt den Prozess gegen die Anarchisten Viktor Filinkov und Yuli Boyarshinov, die von der Staatsanwaltschaft der Teilnehmer an der „terroristischen Vereinigung “Netzwerks”“ beschuldigt werden (Teil 2 von Artikel 205.4 des Strafgesetzbuchs) bei einer auswärtigen Sitzung in St. Petersburg fort. Filinkov, der nach seiner Festnahme von

“Der Penza Fall” in St. Petersburg – Prozesstag 8

Kurz zum Prozess in St. Petersburg: In St. Petersburg wird der Prozess im Fall der Anarchisten Viktor Filinkov und Yuli Boyarshinova fortgesetzt. Ihnen wird vorgeworfen, sie seien Teil der “terroristischen Vereinigung “Netzwerk”(Teil 2 von Artikel 205.4 des Strafgesetzbuchs). Der Fall wird in einer auswärtigen Sitzung vom Militärgericht des Moskauer Bezirks geprüft. Nach seiner Festnahme erklärte

“Penza Fall” in St. Petersburg. Prozesstag 6 (Kurzfassung)

Kurz zum Prozess in St. Petersburg: Das Militärgericht des Moskauer Bezirks befasst sich weiterhin mit dem Strafverfahren gegen die Anarchisten Viktor Filinkov und Yuli Boyarshinov, die der Teilnahme an der “terroristischen Vereinigung „Netzwerk”” (Teil 2 von Artikel 205.4 des Strafgesetzbuchs) beschuldigt werden. Filinkov sprach über Folter durch Elektroschocker während seiner Festnahme, er bestreitet seine Schuld.

“Penza Fall” in St. Petersburg. Prozesstag 5 (Kurzfassung)

Kurz zum Prozess in St. Petersburg: In St. Petersburg wird nach einer Pause der Prozess gegen die Anarchisten Viktor Filinkov und Yuli Boyarshinov fortgesetzt, denen das FSB [Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation, ANm.d.Ü.] vorwirft Teilnehmer einer in Penza gegründeten „terroristischen Vereinigung“(Artikel 205 Absatz 4 Teil 2 des Strafgesetzbuchs) zu sein. Filinkov sprach über Folter durch Elektroschocker

Der im “Netzwerk”-Fall Angeklagte Julij Bojarschinow bat, seinen Fall im Spezialverfahren zu prüfen

Der im Fall des terroristischen Netzwerks Betroffene Julij Bojarschinow bat darum, seinen Fall im Spezialverfahren [1] zu prüfen. Dies berichtete seiner Anwältin Olga Krivonos dem Info-Portal OVD-Info. Bojarschinow wählte die Position der Schuldanerkennung und die Separation des Strafverfahrens im Spezialverfahren. Der Antrag auf Separation des Falls wird am 25. März geprüft. Wenn es genehmigt wird,

Im Falle des “Netzwerks” wird “Partizan” enthüllte

Der einen Putsch vorbereitet zu haben Beschuldigte lernte den Kampf in der Stadt offiziell.   In St. Petersburg beginnt der Gerichtsprozess gegen den Programmierer Viktor Filinkow und den Industriekletterer Julij Bojarschinow. Dem FSB zufolge waren sie Teil der “terroristischen Vereinigung “Netzwerk””, das 2015 gegründet wurde, um „die Regierung zu stürzen“. Die Angeklagten beteuern, dass sie

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