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Zur Anhörung kommt der FSB-Agent (Inlandsgeheimdienst) Wjatscheslaw Schepelew, über den Ptschelintsew und Schakurski berichteten, dass sie von ihm gefoltert wurden.


Das Gericht fragt die Angeklagten nach der Art ihres gegenseitigen Verhältnis zum Zeugen Shepelev.


Pchelintsev: Sehr enge.


Shakursky: Diese Person hat auf mich illegale Methoden angewendet, ich fühle Angst.


Die übrigen Angeklagten schließen sich dem an.

Zuerst stellt die Staatsanwaltschaft Fragen.


Der Zeuge erklärt, dass durch operative Maßnahmen wurden Informationen gewonnen, dass in Penza eine terroristische Vereinigung tätig ist, die terroristische Handlungen, Einschüchterungen und den Sturz der Macht vorbereitet. Die Grupper bestünde aus mehreren Personen, wobei sie unetrschiedliche Funktionen hatten: Pchelintsev sei der Anführer, Shakursky Erkunder, Chernov Mittelsmann, Sagynbaev Techniker. Pchelintsev hätten sie seit der Brandstiftung des Militärkommissariats im Jahr 2011 im Auge und wüssten, dass er mit Verschwörung gut vertraut war. Er und Ivankin hätten mit Unbekannten das Dokument „Kodex“ erstellt, in dem die Rollen der Teilnehmer bescheinigt wurden. Alles sei als Airsoft getarnt worden. Sie hätten durch operative Informationen erhalten, dass in St. Petersburg eine “Zusammenkunft” des “Netzwerk” stattgefunden hätte, auf dem andere Anarchisten waren, die zustimmten, die Regierung mit Gewalt zu stürzen. Es gäbe mehrere Zellen: “5.11”, wie Pchelintsev es genannt hatte; “Sunrise”, zu der Shakursky seinen Kommilitonen Zorin und Kuksov, der auch ein Anarchist war, anwarb; Zellen in St. Petersburg und Moskau.
Shepelev sagt, dass er bei der Druchsuchung bei Pchelintsev teilgenommen hat, zwei Granaten wurden im Auto gefunden. Aufnachfrage negiert er Ptchelinzevs Behauptung, dass diese untergeschoben worden sind.


Danach spricht er über seine Teilnahme an Durchsuchung bei Shakursky, zählt auf, was beschlagnahmt wurde, sagt, dass nichts untergeschoben wurde und bestreitet die Anwendung von Gewalt bestreitet.

Anwälte befragen den Zeugen.


Dabei wird deutlich, dass die Daten aus dem Bericht nicht mit dem Gesagtem übereinstimmen – im Mai 2015 hieß es, es gibt operative Informationen darüber, dass Pchelintsev die Organisation geschaffen hat, und im Oktober 2017 schrieb der Zeuge einen Bericht darüber, dass Shakursky sie geschaffen haben soll.


Die Behauptung, die Gruppe habe spezifische Entwicklungen und Methoden kann außer mit der Behauptung “Beseitigung von “Einheitliches Russland”, die Besetzung von Verkehrspolizeiposten” nicht detailliert nachgewiesen werden, keine bestimmten Adressen, Pläne oder Nachnamen.


Zu den gefundenen vermeindlichen Sprengsätzen, kann sich der Zeuge nicht mehr erinnern, z.B. wer sie gefunden hat, wohin sie gebracht worden sind, weiß aber dass es keine Notwendigkeit zur Evakuierung gab – Anwesende sollten ins Nebenzimmer gehen.


Zorins Grund für das Geständnis nach seiner Festnahem am 18. Oktober, sei gewesen, dass er erkannte, dass terroristische Aktivitäten eine extreme Form der Kriminalität ist.


Den Beitritt von Kulkov zur Vereinigung bzw. das er Anarchist sei kann der Zeuge nicht mit konkreten Fakten belegen, lediglich, dass es sich um operative Informationen handelt. Kulkov soll nach Aussage von Zorin an einem Trainng teilgenommen haben, hat aber Kulkovs namen nicht genannt. Ebensowenig wann und mit wem er über Messenger kommuniziert hat. Der Zeuge selbst kann aber selbst nicht bestätigen, dass Kulkov der terroristischen Gemeinschaft als Arzt beigetreten ist.
Auf Kuksov seien sie im Jahr 2016 aufmerksam geworden, die meisten weiteren Fragen zur Beteiligung der Angeklagten beantwortet Shepelev damit, dass es sich um operative Informationen handelt.


Auf Nachfrage erklärt Shepelev , dass die zeugin Rozhina Erklärungen abgab, dass sie Pchelintsev unter einem Pseudonym kannte – welches, erinnert sich der Zeuge nicht. Auf den Hinweis, dass es Ermittlungsmaßnahmen zur Identifizierung der Person mit Rozhina zweimal durchgeführt wurden, eine illegale Praxis ist, sagte der Zeuge nur, dass er sich nicht daran erinnere.


Der Zeuge behauptet, dass Pchelintsev alle Anwesenden außer Kuksov und Zorin für die Gemeinschaft rekrutiert hätte.


Auf Nachfragen von Sagynbaev und Pchelintsev, woran er festmache, dass sie Anarchisten seinen, verweist er nur auf beschlagnahmte Dokumente und Audioaufnahemn, die entsprechende Beweise enthielten.
Weitere Fragen des Anwalts:

– Sie haben mehrmals Dokumente “Kodex” und “Zusammenkunft” genannt, wo haben Sie sie gesehen?

– Wir hatten operative Informationen, dass es eine Zusammenkunft gab, über die ein Dokument erstellt wurde. Der Ermittler hat es mir gezeigt

– Welche Möglichkeiten hatte Pchelintsev, um einen Putsch durchzuführen?
Shepelev schweigt.

– Hatte Pchelintsev die finanzielle Möglichkeit, einen Putsch durchzuführen?

– Ich habe die finanzielle Komponente nicht untersucht. Dies wurde vom Ermittler durchgeführt.

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Datum

14 June 2019

Rubrik

Neuigkeiten

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