{"id":4096,"date":"2019-06-07T12:51:38","date_gmt":"2019-06-07T09:51:38","guid":{"rendered":"https:\/\/rupression.com\/?p=4096"},"modified":"2019-09-23T12:55:48","modified_gmt":"2019-09-23T09:55:48","slug":"pensa-prozesstag-14-befragung-von-zeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rupression.com\/de\/2019\/06\/07\/pensa-prozesstag-14-befragung-von-zeugen\/","title":{"rendered":"Pensa. Prozesstag 14. Befragung von Zeugen."},"content":{"rendered":"\n<p>Das Gericht befragt Zeugen, die bei der Durchsuchung des Schie\u00dfanlage und der Wohnung des Jurastudenten Pchelintsev. Der Staatsanwalt verliest die Fallakten.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die erste Zeugin Olga Kondratyev wird verh\u00f6rt und sagt aus. Sie ist nicht mit den Angeklagten nicht vertraut ist. Auf Nachfrage des FSB erkl\u00e4rte sie sich bereit als Zeugin zu fungieren. Ende Oktober sollte sie nach Waffen und Sprengstoff auf einer Schie\u00dfanlage suchen, fand aber nichts. Trotzdem beschlagnahmten die Mitarbeiter des FSB einen Fahrtenschreiber und ein Heft.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Zeugin Anastasia Shuraeva wird verh\u00f6rt und sagt aus. Sie ist mit Pchelintsev vertraut, was er best\u00e4tigt. Sie war an einer Durchsuchung auf der Schie\u00dfanlage und in der Wohnung von Pchelintsevs Oma anwesend mit der Aufgabe sicher zu stellen, dass alles gesetzesm\u00e4\u00dfig und richtig abl\u00e4uft.Ihrer Aussage nach wurde ein Tresor, und Kleidungsst\u00fccke aus Tarnstoff beschlagnahmt udn protokollikert, vielleicht noch ein Stick, aber die Zeugin erinenrt sich nicht mehr. Die beschlagnahmten Gegenst\u00e4nde wurden in Beuteln verpackt, die gebunden und versiegelt waren.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><br>Der Staatsanwalt verliest die Akte Band 3 und 4. <\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um Drogen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Die Staatsanwaltschaft verlas die Protokolle der Inspektion des Schauplatzes der gefundenen und beschlagnahmten Waffen.\u00a0<br><\/p>\n\n\n\n<p>Das Protokoll von Shakurskys Inhaftierung vom 19.10.2017 wurde gelesen. Schakurskij widerspricht und gibt bekannt, dass er am 18. Oktober 2017 nach dem Mittagessen festgenommen wurde und die Durchsuchung am selben Tag stattfand.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Es werden Antr\u00e4ge auf Verl\u00e4ngerung der Inhaftierung von Shakursky und gerichtliche Verl\u00e4ngerungsanordnungen vorgelesen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><br>Das Protokoll von Tschernows Verh\u00f6r wird verlesen. Die Staatsanwaltschaft bl\u00e4ttert durch und beginnt, Band 5 vorzulesen.\u00a0<br>Die Charakterisierung von Shakursky durch Bezirksbeamten wird vorgelesen, sie ist negativ &#8220;Geheimnisvoll, nach vorliegenden Daten, sprach sich gegen\u00fcber Beh\u00f6rden und Strafverfolgungsbeh\u00f6rden negativ aus.&#8221; <\/p>\n\n\n\n<p>Shakursky erkl\u00e4rt, das falsch sei. Wenn die Bezirksbeamten solche Informationen hatten, warum haben sie dann keine Ma\u00dfnahmen ergriffen und wieso haben sie ihm dann eine Erlaubnis f\u00fcr ein Jagdgewehr erteilt?<\/p>\n\n\n\n<p><br>Der Staatsanwalt liest die Akte weiter. Liest eine Charakterisierung \u00fcber Shakursky von der Universit\u00e4t. Sie ist positiv und Ilya stimmt ihr zu. Das Merkmal der Untersuchungshaftanstalt, negativ. Ilya gab eine Erkl\u00e4rung, warum es nicht wahr ist. Er erz\u00e4hlte, wie er zum ersten Mal in den Karzer kam, weil er den &#8220;Aufstehen&#8221;-Befehl nicht rechtzeitig ausgef\u00fchrt hatte: &#8220;Ich kannte die Regeln noch nicht so gut wie jetzt und jetzt kann ich sagen, dass man f\u00fcr einen solchen Versto\u00df nicht in den Karzer gesteckt wird. Karzer gibts nur, wenn die Verst\u00f6\u00dfe systematisch sind. F\u00fcr einen solchen Versto\u00df sind ein Verweis, eine Verwarnung und nicht 5 Tage in einem Karzer vorgeschrieben. Und wie ich bereits erkl\u00e4rte, wurde ich am 3. November 2017 nicht in den Karzer gebracht, sondern in einen anderen Raum, in dem ich gefoltert wurde. Da die Beamten des Bundesgef\u00e4ngnisdienstes \u00fcber Folter Bescheid wussten, bitte ich Sie, diese Charakterisierung kritisch gegen\u00fcberzustehen.\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Staatsanwaltschaft verliest Band 6 der Fallakten. Darunter den Bericht \u00fcber die Inhaftierung von Pchelintsev um 16 Uhr am 27. Oktober 2017. Dieser korrigiert, dass er am fr\u00fchen Morgen festgenommen wurde, nicht erst 16 Uhr. Dar\u00fcber hinaus werden die Schreiben der Ermittlungen zur Ergreifung von Pr\u00e4ventivma\u00dfnahme f\u00fcr Pchelintsev in Form einer Verhaftung und einer gerichtlichen Anordnung zur Inhaftierung und Verl\u00e4ngerung der Inhaftierung vorgelesen. Der Bericht vom 12. Februar 2018 des Ermittlers Tokarev \u00fcber die Aufdeckung von Anzeichen eines Verbrechens wird nach einer Aussage von Pchelintsev, dieer am 8. Februar 2018 gemacht hatte, vorgelesen: Shepelev und nicht identifizierte FSB-Offiziere wandten illegale Methoden an, wodurch m\u00f6glicherweise ein Verbrechen begangen wurde. Pchelintsev erkl\u00e4rt, dass er am 8. Februar Folter gemeldet habe, am 10. Februar erneut gefoltert worden sei und dass Tokarev&nbsp; am 12. Februar diesen Bericht verfasst habe, da er bereits wusste, dass Ptschelintzev nach erneuer Folter seine Aussage \u00fcber die Anwendung von Gewalt durch den FSB zur\u00fcckziehen w\u00fcrde &#8211; zumal am 14. Februar bereits der n\u00e4chste Verh\u00f6rtermin stand. Ptschelinzev macht auf rechtswidrige Untersuchungsmethoden aufmerksam, dass er trotz, dass er sich auf 51. Artikel(Recht auf Aussageverweigerung) berufen hatte, ohne vorherige Einwilligung nach St. Petersburg gebracht wurde, um ein Geb\u00e4ude zu best\u00e4tigen, welches die Untersuchung f\u00fcr den Ort der &#8220;Zusammenkunft&#8221; hielt.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gericht befragt Zeugen, die bei der Durchsuchung des Schie\u00dfanlage und der Wohnung des Jurastudenten Pchelintsev. Der Staatsanwalt verliest die Fallakten. Die erste Zeugin Olga Kondratyev wird verh\u00f6rt und sagt aus. Sie ist nicht mit den Angeklagten nicht vertraut ist. 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