{"id":4087,"date":"2019-01-21T12:39:33","date_gmt":"2019-01-21T09:39:33","guid":{"rendered":"https:\/\/rupression.com\/?p=4087"},"modified":"2019-09-23T12:43:59","modified_gmt":"2019-09-23T09:43:59","slug":"filinkov-und-boyarshinov-werden-keine-briefe-ausgehaendigt-und-die-kommunikation-mit-anwaelten-in-der-untersuchungshaft-wurde-eingeschraenkt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rupression.com\/de\/2019\/01\/21\/filinkov-und-boyarshinov-werden-keine-briefe-ausgehaendigt-und-die-kommunikation-mit-anwaelten-in-der-untersuchungshaft-wurde-eingeschraenkt-2\/","title":{"rendered":"Filinkov und Boyarshinov werden keine Briefe ausgeh\u00e4ndigt und die Kommunikation mit Anw\u00e4lten in der Untersuchungshaft wurde eingeschr\u00e4nkt"},"content":{"rendered":"\n<p>Yana\n Teplitskaya, ein Mitglied der Public Monitoring Commission (ONK) in St.\n Petersburg, sagte auf ihrer Facebook-Seite, dass die im <a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/avtonom.org\/people\/delo-piterskih-i-penzenskih-antifashistov\">Fall &#8220;Netzwerk&#8221; <\/a>Beteiligten\n Viktor Filinkov und Yulij Boyarshinov, keine Briefe im \nUntersuchungshaftgef\u00e4ngnis in der Shpalernaya Stra\u00dfe erhalten. Sie und \nandere Gefangene von Einzelhaftzellen d\u00fcrfen ihre Anw\u00e4lte kaum sehen. \nWie Teplitskaya berichtete, stellte sich beim Besuch von Mitgliedern der\n ONK in der Untersuchungshaft heraus, dass Briefe an Filinkov und \nBoyarshinov seit Anfang 2019 nicht eingetroffen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Menschenrechtsaktivist wies auch darauf hin, dass die Leute nicht\n ohne Ermittler_innen ihre Anw\u00e4lte treffen d\u00fcrfen. Die Schwierigkeit, in\n der Untersuchungshaft zu arbeiten, wurde von einigen Anw\u00e4lten, die ihre\n Mandanten aufsuchen, berichtet. Zum Beispiel erkl\u00e4rte Rechtsanwalt \nYevgeny Tonkov am 14. Januar auf seiner Facebook-Seite, dass \nPolizeibeamte die fachliche Kommunikation von Strafverteidiger_innn mit \nden Festgenommenen beobachten und abh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Tonkov sagte, die Anwaltskammer des Leningrader Gebiets habe an den \nDirektor des Bundesgef\u00e4ngnisses, den Justizminister, den \nGeneralstaatsanwalt und den Menschenrechtsbeauftragten appelliert, die \nregelm\u00e4\u00dfigen Verletzungen der Rechte von Rechtsanw\u00e4lten in der \nUntersuchungshaftanstalt einzustellen. Anw\u00e4lt_innen wiesen in ihrem \nApell darauf hin, dass in letzter Zeit die Dauer, in der sie mit ihren \nMandanten kommunizieren konnten, erheblich reduziert wurde und dass die \nNutzung der Toilette und des Wasserhahns fast vollst\u00e4ndig eingeschr\u00e4nkt \nwurde. Dar\u00fcber hinaus wiesen die Anw\u00e4lt_innen darauf hin, dass \nErmittler_innen das Recht auf au\u00dferordentlichen Zugang zu den R\u00e4umen \nerhalten haben, in denen normalerweise Treffenn stattfinden. Aus diesem \nGrund haben es viele Anw\u00e4lt_innen nicht geschafft ihre Mandant_innen zu \nsehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDiese Strafanstalt wird, ebenso wie das Lefortovo (Haftanstalt in \nMoskau, Anm.d.\u00dc.), vom FSB Russlands (Inlandsgeheimdienst) beaufsichtig.\n Anw\u00e4lte besuchen sie im Vergleich zu anderen seltener\u201c, sagte Yevgeny \nTonkov der &#8220;Anwaltszeitung&#8221;. \u201eGestern habe ich um 6 Uhr morgens in \ndieser Strafanstalt angemeldet und konnte meinen Klienten erst um 14 Uhr\n desselben Tages sehen. An diesem Tag, seienr Aussage nach, konnten die \nAnw\u00e4lte f\u00fcnf Angeklagte treffen, obwohl sich etwa 80 Personen in der \nUntersuchungshaft befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anw\u00e4ltin Yulij Boyarshinovs, Olga Krivonos, best\u00e4tigte unter \nTonkovas Post, dass die Kapazit\u00e4t der Untersuchungshaftanstalt sehr \ngering ist und dass Verteidiger_innen nur unter Begleitung die Toilette \nbetreten d\u00fcrfen und dies nur nach Absprache mit der Verwaltung der \nHafteinrichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sei daran erinnert, <a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/avtonom.org\/news\/sudy-prodlili-sroki-aresta-antifashistam-filinkovu-boyarshinovu-i-shakurskomu-obvinyaemym-po\">dass\n das Stadtgericht von St. Petersburg am 17. Januar 2019 die Inhaftierung\n der Antifaschisten Filinkov und Boyarshinov bis zum 22. M\u00e4rz 2019 \nverl\u00e4ngert hat.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/ovdinfo.org\/express-news\/2019\/01\/20\/onk-filinkovu-i-boyarshinovu-ne-dostavlyayut-pisma-i-ogranichivayut?fbclid=IwAR0BanBW4K0mEOG0vNsGpvbBSWVLbqtTlLs4NqrtIbcPCfUvoJH7UC_60dw\">Quelle<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/avtonom.org\/de\/news\/solidaritaet-mit-den-gefangenen-st-petersburg-und-penza\">Unterst\u00fctzt die in Petersburg und Penza festgenommenen Anarchisten und Antifaschisten!<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Yandex-Geldb\u00f6rse AChK-Peter &#8211; 41001160378989<\/p>\n\n\n\n<p>PayPal <a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"mailto:abc-msk@riseup.net\">abc-msk@riseup.net<\/a>\n &#8211; ACH Moskau (Inl\u00e4ndischer PayPal-Preis &#8211; 73 Rubel pro Euro. Wenn du \nalso die M\u00f6glichkeit haben, Rubel vor dem Senden zu g\u00fcnstigeren Kursen \nin Euro umzutauschen, ist es besser, Euro zu tauschen und zu senden.)<\/p>\n\n\n\n<p>Bitcoin<\/p>\n\n\n\n<p>1EKGZT2iMjNKHz8oVt7svXpUdcPAXkRBAH<\/p>\n\n\n\n<p>Litecoin<\/p>\n\n\n\n<p>LNZK1uyER7Kz9nmiL6mbm9AzDM5Z6CNxVu<\/p>\n\n\n\n<p>Etherium<\/p>\n\n\n\n<p>0x2fc6dC7871c4D828c033f64A815a67Cd8E5434D6<\/p>\n\n\n\n<p>Monero<\/p>\n\n\n\n<p>4BrL51JCc9NGQ71kWhnYoDRffsDZy7m1HUU7MRU4nUMXAHNFBEJhkTZV9HdaL4gfuNBxLPc3BeMkLGaPbF5vWtANQn4wNCHXhQ8vao8MA<\/p>\n\n\n\n<p>Zcash<\/p>\n\n\n\n<p>t1dX9Rpupi77erqEbdef3T353pvfTp9SAt1<\/p>\n\n\n\n<p><em>Anarchist Black Cross Moskau<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yana Teplitskaya, ein Mitglied der Public Monitoring Commission (ONK) in St. Petersburg, sagte auf ihrer Facebook-Seite, dass die im Fall &#8220;Netzwerk&#8221; Beteiligten Viktor Filinkov und Yulij Boyarshinov, keine Briefe im Untersuchungshaftgef\u00e4ngnis in der Shpalernaya Stra\u00dfe erhalten. 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