{"id":3565,"date":"2019-05-31T19:43:19","date_gmt":"2019-05-31T16:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/rupression.com\/?p=3565"},"modified":"2019-05-31T19:44:54","modified_gmt":"2019-05-31T16:44:54","slug":"in-pensa-wurde-der-angeklagte-im-fall-von-netzwerk-dimitrij-ptschelintzew-verhoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rupression.com\/de\/2019\/05\/31\/in-pensa-wurde-der-angeklagte-im-fall-von-netzwerk-dimitrij-ptschelintzew-verhoert\/","title":{"rendered":"In Pensa wurde der Angeklagte im Fall von &#8220;Netzwerk&#8221; Dimitrij Ptschelintzew verh\u00f6rt"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor dem Landgericht Pensa wird das Strafverfahren gegen die sieben \nPensa-Antifaschisten fortgesetzt, denen vorgeworfen wird, sie h\u00e4tten die\n Bewegung des \u201eNetzwerks\u201c ins Leben gerufen und sich daran beteiligt. \nDer Fall wird von drei Richtern des Milit\u00e4rgerichts des Wolga-Bezirks \nverhandelt. Die Staatsanwaltschaft versuchte, Beweise vorzulegen, aber \neiner der Angeklagten, Dimitrij Ptschelintzew, beschloss, den \nProzessablauf zu \u00e4ndern, und gab gleich zu Beginn Beweise ab. Er \nberichtete \u00fcber das antiautorit\u00e4re Umfeld, Airsoft-Teams, \nSchnitzeljagden und Folter.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fall Pensa gibt es sieben Beschuldigte: Maxim Iwankin, Wassili \nKuksow, Michail Kulkow, Dimitrij Ptschelintzew, Arman Sagynbajew, Andrej\n Tschernow und Ilja Schakurskij. Sie alle werden beschuldigt, sich in \neiner terroristischen Gemeinschaft organisieren und daran teilgenommen \nzu haben. Abgesehen davon werden Schakurskij, Ptschelintzew und Kuksow \nzus\u00e4tzlich noch des illegalen Waffenhandels beschuldigt. Tschernow, \nKulkow und Iwankin werden bezichtigt versucht zu haben Drogen \nherzustellen und zu verkaufen. Ptschelintzew wird noch separat der \nVersuch, das Eigentum eines anderen vors\u00e4tzlich zu besch\u00e4digen \nvorgeworfen.<\/p>\n\n\n\n<p>In St. Petersburg wird der Fall des Netzwerks gegen Viktor Filinkov \nund Yuli Boyarshinov behandelt. Letzte Woche wurden die &#8220;Penzaer \nBeschuldigten&#8221; in diesem Fall als Zeugen verh\u00f6rt. Von den Sieben bezog \nsich Maxim Ivankin auf den 51. Artikel und weigerte auszusagen, und \nPtschelintzew und Sagynbayev sagten, dass das \u201eNetzwerk\u201c nicht existiere\n und sie mit den petersburger Beschuldigten nicht vertraut sind. Nachdem\n die penzaer Beschuldigten beantragt hatte, die F\u00e4lle in St. Petersburg \nund Penza in einem Verfahren zusammenzuf\u00fchren, befand das Gericht \nhierf\u00fcr keinen Grund.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer regul\u00e4ren Sitzung am 22. Mai legter Staatsanwalt Sergeij \nSemerenko das Beweisverfahren fest: Beginn mit der Vernehmung von Zeugen\n f\u00fcr die Strafverfolgung, Pr\u00fcfung der schriftlichen Unterlagen des \nFalls, Zurverf\u00fcgungstekllen der Beweismittel und Verh\u00f6rung der \nAngeklagten. Aber Dimitrij Ptschelintzew bot an, den Prozess gem\u00e4\u00df \nseinem \u201eSzenario\u201c zu starten &#8211; er erkl\u00e4rte, dass er bereit sei, zuerst \nauszusagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gericht erkl\u00e4rte sich bereit, Ptschelintzew anzuh\u00f6ren, und \nerinnerte daran, dass das Gesetz den Angeklagten erlaubt, in jeder Phase\n des Prozesses auszusagen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch verstehe nicht, welche meiner Handlungen man unter Paragraf \n205.4 (Gr\u00fcndung und Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung) \neinstufen kann, ich habe keine Ahnung, gegen was ich mich eigentlich \nverteigen soll. Das Wort \u201eTerrorist\u201c und ihm stammverwandte W\u00f6rter \nkommen 268 Mal vor &#8211; h\u00e4ufiger als Pr\u00e4positionen und Konjunktionen\u201c, \nbegann er.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ptschelintzew wiederholte erneut, dass er weder etwas \u00fcber die \n\u201eNetzwerk\u201c-Vereinigung noch \u00fcber die Verteilung der Rollen darin noch \n\u00fcber deren Regeln und andere ihr zugeschriebene Ereignisse wusste.<\/p>\n\n\n\n<p>Seiner Meinung nach existierte diese Bewegung in der Realit\u00e4t nicht, \nsie wurde von den FSBlern (Inlandsgeheimdienstler der Russischen \nF\u00f6deration) erfunden &#8211; &#8220;lediglich die Einbildung der Ermittler&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8220;Ich verurteile jede terroristische Aktivit\u00e4t streng, ich stehe ihnen \u00e4u\u00dferst negativ gegen\u00fcber&#8221;, f\u00fcgte Ptschelintzew hinzu.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Er merkte an, dass er beschuldigt wurde, eine der Zellen der Bewegung\n \u201eNetzwerk\u201c &#8211; \u201e5. November\u201c &#8211; geschaffen zu haben. Dies ist der Name \nseines Airsoft-Teams und es gibt keinen versteckten Kontext.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8220;Die Teams sind in &#8220;gr\u00fcn&#8221; und &#8220;rot&#8221; unterteilt.&#8221; Wo ich gespielt \nhabe, waren die Namen der Mannschaften fiktiv. Wenn die Mannschaft f\u00fcr \n&#8220;die Roten&#8221; spielte, hei\u00dft das nicht, dass sie Bolschewisten waren. Es \ngab auch eine Bezeichnung w\u00e4hrend des Spiels, dass ein Team von fiktiven\n &#8220;Nationalisten&#8221; &#8220;5. November&#8221; genannt wurde und die anderen \nAntifaschisten &#8211; mit dem fiktiven Namen &#8220;Sonnenaufgang&#8221;. Ich habe f\u00fcr \nbeide Mannschaften gespielt. Nat\u00fcrlich gab es unter uns keine \nNationalisten\u201c, erkl\u00e4rte Ptschelintzew.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Er erkl\u00e4rte dem Gericht ausf\u00fchrlich, um was es sich bei einer \nantiautorit\u00e4ren Szene handelt, der er sich angeh\u00f6rig f\u00fchlt. In einem \nsolchen Umfeld gibt es laut Ptschelintzew keinen F\u00fchrer, alle \nEntscheidungen werden auf der Grundlage eines Konsenses getroffen. So \nwurden beispielsweise Rollen bei Airsoft-Spielen nach dem Prinzip \n\u201eStein, Schere, Papier\u201c verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIm antiautorit\u00e4ren Umfeld teilen die meisten die Idee des \nHumanismus und glauben, dass das Leben wichtig ist. Man darf weder \nMenschen, noch Tieren und Insekten das Leben nehmen. Ich t\u00f6te zum \nBeispiel keine M\u00fccken, sondern puste sie weg\u201c, sagte Ptschelintzew.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ptschelintzew betonte, er betrachte sich nicht als Anarchist, sondern\n als Antifaschist. Jene und Anarchisten h\u00e4lt er f\u00fcr friedliche Menschen.\n &#8220;Wenn Sie in die anarchistische Szene gehen und fragen, ob sie die \nverfassungsm\u00e4\u00dfige Ordnung st\u00fcrzen wollen, werden sie Sie wie einen \nDummkopf ansehen&#8221;, l\u00e4chelt Ptschelintzew.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Vorw\u00fcrfen der Verschw\u00f6rung und der Verwendung fiktiver Namen \nsagte Pchelintsev, dass unter ihnen h\u00e4ufig Pseudonyme verwendet w\u00fcrden. \nManchmal nahmen sie fiktive Namen, um sich vor Neonazi-Angriffen zu \nsch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Fragen eines Anwalts berichtete Ptschelintzew \u00fcber seine \nBekanntschaft mit anderen Angeklagten des Falls. Insbesondere lernte er \nSchakurskij nach der Armee kennen, ging mit ihm zusammen ins \nFitnessstudio, traf sich mit Tschernow und Sagynbajev bei Konzerten, \narbeitete mit Iwankin in einem Restaurant und nahm mit Kulkow an \nAirsoft-Spielen teil. Und mit Kuksow war das \u00fcberhaupt nicht bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben von Ptschelintzew wurden die in den Fall verwickelten \nPersonen nicht in seinen engsten Kontaktkreis einbezogen. Auf die Frage \nnach der Verteidigung, warum er zum Anf\u00fchrer der Gruppe gew\u00e4hlt wurde, \nerkl\u00e4rt Ptschelintzew, dass die Wahl des FSB aufgrund seiner aktiven \nLebensposition, seines breiten Kontaktkreises und seiner Arbeit als \nSchie\u00dflehrer auf ihn fiel:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEs war gegen mich am einfachsten, einen Fall in Gang zu setzten.\n F\u00fcnf Waffen, die offiziell auf mich registriert wurden, Milit\u00e4rdienst, \neine Position als Schie\u00dflehrer \u201c, schlug der Angeklagte vor.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Er machte das Gericht auf Unstimmigkeiten aufmerksam, die sich auf \ndie sogenannten &#8220;Zusammenk\u00fcnfte der Zellen&#8221; und &#8220;Feldausfl\u00fcge zum \u00dcben \nvon Kampffertigkeiten&#8221; beziehen. Dies ist der Begriff, den die \nUntersuchung als Airsoft-Spiele und Schnitzeljagden bezeichnet. In den \nAkten stehen die Treffen des &#8220;Netzwerks&#8221; in Penza im Januar-Februar 2017\n im Raum. Ebenfalls unterstellt sind \u201eAusfl\u00fcge\u201c im November 2015, Juli \n2016, \u201eTraining\u201c in der N\u00e4he der Fabrik \u201eBiosintez\u201c, im \nNaturschutzgebiet Akhuny und im Gebiet des Dorfes Konstantinovka in der \nRegion Penza. Pchelintsev sagt, dass er nicht da war.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber er sei auf einer Schnitzeljagd in der N\u00e4he des verlassenen \nKarasik-Lagers gewesen, sei &#8220;aus Geselligkeit\u201c mitgegangen und habe \nTschernow mitgenommen. Ein anderes Mal fuhren sie in das Dorf Mokshan, \n&#8220;um einfach abzuh\u00e4ngen&#8221; und machten ein Video: &#8220;Es gibt eine \npsychiatrische Klinik in der N\u00e4he, und wir beschlossen, sie wegen der \nAtmosph\u00e4re an dem Tag zu drehen, an dem die Bewohner spazieren gehen. \nDie Idee des Videos war, als w\u00e4re die ganze Welt verr\u00fcckt geworden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bez\u00fcglich der Zusammenkunft der Gruppe &#8220;5. November&#8221; in St. \nPetersburg, bei der laut der Staatsanwaltschaft im Februar 2017 die \nBereitschaft der Kampfgruppe \u00fcberpr\u00fcft wurde, negiert Ptschelintsew \nseine Teilnahme daran vollst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Untersuchung versuchte, ihren Fall mit der \n&#8220;Artpodgotowka&#8221;-Bewegung von Wjatscheslaw Maltzew in Verbindung zu \nbringen, aber es hat nicht funktioniert, sagt der \nAngeklagte.[&#8220;Artpodgotowka&#8221; ist zum einen ein von Wjatscheslaw \nWjatscheslawowitsch Maltzew moderierter Videoblog und zum anderen eine \nrussische sozialpolitische interregionale Organisation mit \nnationalistisch-linkem Charakter. Es ist als extremistisch eingestuft \nund auf dem Territorium der Russischen F\u00f6deration verboten. Wjatscheslaw\n Wjatscheslawowitsch Maltzew &#8211; ist ein russischer Politiker mit gem\u00e4\u00df \neigener Aussage nationalistischer Ausrichtung, der sich populistischer \nMethoden bedient. \u201eArtArtpodgotowka\u201c ist im Russischen zweideutig und \nkann &#8220;Kunstvorbereitung&#8221; als auch &#8220;Artillerievorbereitung&#8221; hei\u00dfen, \nAnm.d.\u00dc.]\n\n\n\n<p><em>&#8220;Die Ermittler sagten danach zu mir: &#8220;Sag, dass vor hattest f\u00fcr \nden IS zu k\u00e4mpfen&#8221;. Danach boten sie mir an zu schreiben, dass ich zu \nden Maltzewskern fuhr, um mich einem Kampftraining zu unterziehen, und \nzu sagen, dass diejenigen, die sie nicht finden konnten, auch dorthin \nfuhren. Sie selbst wussten nicht, was sie sich ausdenken sollten\u201c, \nerinnert sich Ptschelintzew.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Er f\u00fcgte hinzu, dass, als er angeklagt wurde, die Ermittler ihm die \nWahl gelassen hatten: Er gebe die Schuld f\u00fcr alle Handlungen zu und \nerhalte Teil 2 von Paragraf 205.4 (Teilnahme an einer terroristischen \nVereinigung &#8211; Minderung der Anklage) oder er gibt nichts zu und bekommt \nden ersten Teil [des Paragrafen 205.4 &#8211; Organisation einer \nterroristiscvhen Vereinigung, Anm.d.\u00dc] als Organisator bekommen. Nach \nAnsicht von Ptschelintzew hatte die Untersuchung im Voraus zwei Optionen\n f\u00fcr die Strafverfolgung. Folgt der Angeklagte der ersten Option, wird \nim Fall eine &#8220;nicht identifizierte Person mit dem Rufzeichen &#8220;Timofey&#8221; \nals Organisator auftauchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Verh\u00f6rs erz\u00e4hlte Ptschelintzew auch neue Details dar\u00fcber,\n wie er von Oktober 2017 bis September 2018 gefoltert und verpr\u00fcgelt \nwurde. Er erinnerte sich an die ersten Folterungen in der Strafanstalt \nPensa unmittelbar nach der Festnahme:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch ging in die Zelle Nr. 52, dann traten 6 FSB \n[Inlandsgeheimdienst der Russischen F\u00f6deration]-Offiziere und \n-Mitarbeiter ein. Ich habe nicht verstanden, was los war, weil ich das \nerste Mal in der Untersuchungshaftanstalt war. Mir wurde gesagt, ich \nsolle mich ausziehen, ich setzte mich auf die Bank. Nachdem sie \nangefangen hatten, meine F\u00fc\u00dfe mit Klebeband an der Bank zu befestigen, \nverstand ich, dass alles im Eimer war. Alle Angestellten trugen \nSturmhauben und medizinische Masken. Sie verbanden die Dr\u00e4hte mit den \ngro\u00dfen Zehen und schalten den Dynamo ein. Sie haben nicht einmal etwas \ngefragt. Ich f\u00fchlte den Strom bis ca. zu den Knien. Es f\u00fchlt sich an, \nals w\u00fcrde die Haut abgerissen. Ich wurde f\u00fcnfmal geschlagen. Sie sagten:\n \u201eFalls du es noch nicht verstanden hast, du bist in den H\u00e4nden des FSB,\n und wir spielen nicht mit dir. Antworten wie &#8220;Nein&#8221; und &#8220;Ich wei\u00df \nnicht&#8221; sind nicht die richtigen Antworten.&#8221; &lt;&#8230;&gt; Meine Knie waren\n aufgeschlagen. Es war Blut auf dem Boden, sie sagten, ich sollte es mit\n dem Knebel, der in meinem Mund war, vom Boden wischen. Sie warnten \nmich, wenn sie gefragt wurden, warum ich geschrien hatten &#8211; sollte ich \nantworten: &#8220;habe gesungen.&#8221; Wenn jemdand fragt, warum die Knie \naufgeschlagen sind &#8211; soll ich sagen, &#8220;habe gebetet.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ptschelintzew wurde mehrmals angeboten, einen Deal zu machen und \nGest\u00e4ndnisse abzugeben, um die Anklage zu mildern. Ihm wurde mit dem \nMord an seiner Frau bedroht, &#8220;werden wir sie in den Wald bringen und ihr\n den Kopf abschneiden.&#8221; Ihm zufolge kam das letzte Mal im August 2018 \ndas Angebot, diesmal zwangen sie ihn gegen Schakurskij und Tshernow \nauszusagen. \u201eIch wurde angeklagt und habe den ersten Teil gew\u00e4hlt [\u00a7 \n205.4 des Strafgesetzbuches der Russischen F\u00f6deration]\u201c, schloss \nPchelintsev ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Anh\u00f6rung ist f\u00fcr den 27. Mai geplant. Der Staatsanwalt \nbeabsichtigt, Jegor Zorin zu befragen, der zuerst ein Gest\u00e4ndnis abgab \nund gegen die anderen Angeklagten aussagte. Er wurde sp\u00e4ter in den \nHausarrest verlegt und dann vollst\u00e4ndig zum Zeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Landgericht Pensa wird das Strafverfahren gegen die sieben Pensa-Antifaschisten fortgesetzt, denen vorgeworfen wird, sie h\u00e4tten die Bewegung des \u201eNetzwerks\u201c ins Leben gerufen und sich daran beteiligt. Der Fall wird von drei Richtern des Milit\u00e4rgerichts des Wolga-Bezirks verhandelt. 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